Mulden-Rigolenversickerung gegen Trockenstress in der Stadt

Mit einer Mulden-Rigolenversickerung nach DWA A138 gelingt es, die Ableitung des Niederschlagwassers über den Kanal zu stoppen und es dem Wurzelraum zuzuführen.Foto: Vulkatec

Unsere Stadtbäume dürsten nach Wasser. Grund ist der hohe Versiegelungsgrad im Umfeld der Bäume. Daher gelangen im urbanen Bereich meist nur maximal 10 Prozent des anfallenden Niederschlags in den Wurzelraum. Von im Bundesdurchschnitt anfallenden 700 Millimeter Niederschlag, kommen so nur 70 Liter pro Quadratmeter Jahr an der Wurzel an.

Selbst im suburbanen Bereich finden maximal 170 Liter pro Quadratmeter pro Jahr des anfallenden Niederschlagswassers den Weg zur Wurzel. Bäume erster Ordnung benötigen aber 300-400 Liter pro Quadratmeter pro Jahr. Die Folgen sind erhöhter Stress und folgend Befall durch Pilze oder tierische Schädlinge, so wie Schäden durch Überhitzung im Kambium. Daraus resultieren die besonders bei Acer und Tillia auftretenden Rindennekrosen und Stammrisse.

Das Wasserdefizit kann durch Verwendung Bäume zweiter oder dritter Ordnung, die Ausbildung eines vergrößerten Wurzelraums (im urbanen Kontext schwierig) oder durch Bewässerungsmaßnahmen ausgeglichen werden. Was liegt da näher, als die Ableitung des Niederschlagwassers über den Kanal zu stoppen und es dem Wurzelraum zuzuführen? Dies gelingt über eine Mulden-Rigolenversickerung nach DWA A138. Wir sprechen dann von einer Baumrigole. Ergänzt werden kann diese um Straßeneinläufe für die Überlaufsituation bei Starkregen und optional um Hydroabscheider zur Fällung von Schadstoffen im Überlaufwasser. Ebenso ist der Einsatz von Wasser reinigend Ablaufrinnen, im Zulauf der Baumrigole, denkbar. Das Unternehmen Vulkatec berät Interessierte gerne bei der Umsetzung dieser Maßnahmen.

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